Unsere Forschungsprojekte im Überblick


EM~SAB - elektromagnetische Abschirmung

Bei diesem Forschungsprojekt handelt es sich um die Entwicklung einer elektromagnetischen Abschirmung auf der Basis von ferritischen Werkstoffen.

Elektromagnetische Wellen werden durch eine neuartige Kombination von ferrimagnetischen Materialien, die bei Einhaltung von bautechnischen Anforderungen als Beschichtung in Gebäuden aufgebracht werden können, effektiv abgeschirmt.

Die Schirmung beträgt in Abhängigkeit von Frequenz, Materialzusammensetzung und Schichtdicke > 99,99 % wobei bis zu 80 % der elektromagnetischen Energie absorbiert wird.

Eine Anpassung an spezielle Anforderungen ist möglich.

Projektpartner:

  • CE-SYS Engineering GmbH
  • R&A Bau- und Bautenschutz
  • TU Ilmenau Institut für Werkstofftechnik
  • muro Bauprodukte GmbH

 

  Informationsflyer (komprimiert)

FuWaSy - störungsfreies Funküberwachungssystem

Ziel im Projekt FUWASY ist die Entwicklung eines störungsfreien Funküberwachungssystems basierend auf aktiven RFID-Transpondern für den medizinischen Bereich. Dies wird durch spezielle Modulationsverfahren umgesetzt, welche die maximale Sendeleistung minimieren. Zur weiteren Reduktion der Sendeleistung ist der Einsatz von Mehrantennensystemen geplant – so wird zusätzlich die Lokalisierungsgenauigkeit erhöht.

Projektpartner:

  • CE-SYS Engineering GmbH
  • Universitätsklinikum Jena
  • TU Ilmenau
  • AVT GmbH
  • CE-LAB GmbH

RAG - Rotierender aktiver Gleichrichter

Quelle: Siemens AGDas für die Generatorspannung erforderliche magnetische Erregerfeld wird bei Turbogeneratoren durch Feldwicklungen im Rotor erzeugt. Die Versorgung der Feldwicklungen war bisher durch passive Diodengleichrichter fest vorgegeben. Im Projekt RAG werden erstmals kontaktlos regelbare, sogenannte aktive Gleichrichter auf Basis modernster Leistungselektronik- Bauelemente direkt auf der rotierende Achse des Generators integriert. So soll in Zukunft eine aktive Ansteuerung des Generators unter den gegebenen Randbedingungen (enorme thermische Belastung, Fliehkraftbeanspruchung und Platz) möglich werden. Dies bildet die Grundlage für ein deutlich flexibleres und schnelleres Anfahren der Generatoren.

Mit Hilfe dieses innovativen Erregersystems werden künftig Generatoren mit minimalem Wartungsaufwand den dynamischen Anforderungen der Energiewende gerecht werden. Durch die geplante Vernetzung der hochdynamischen Turbogeneratoren in Energieübertragungs-und Verteilnetzen wird ein wichtiger Beitrag dazu geleistet, die Einspeiseschwankungen alternativer Energien künftig auszugleichen.

Projektpartner:

  • Siemens AG, Generatorenwerk Erfurt 
  • Technische Universität Dresden
  • CE-SYS Engineering GmbH